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Velkommen til Norge

Wer regelmäßig in unseren Blog rein schaut, hat ihn vielleicht bemerkt: Vor einigen Wochen haben wir einen Countdown geschaltet, der nicht nur die Tage, sondern sogar die Stunden und Minuten bis zu unserer Abfahrt in Hirtshals, Dänemark, heruntergezählt hat. Ziel: Kristiansand, Norwegen. Dort startete unser dreiwöchiges Campingabenteuer in Norwegen. In diesem Übersichtsartikel zeigen wir euch unsere Route, geben euch einen kleinen Vorgeschmack in Zahlen und werden alle weiteren Artikel, in welchen wir in die Tiefe gehen, verlinken. Viel Spaß beim Entdecken und velkommen til Norge!


Übrigens: Unser Norwegen-Abenteuer wird von Anny-x und Irish Pure gesponsert. Weitere Infos folgen.


Urlaub in Zahlen

GEFAHRENE KILOMETER: 4.440 km

TIEFSTER PUNKT: 200 m u. NN.

HÖCHSTER PUNKT: 1.838 m ü. NN. 

MINDESTTEMPERATUR: - 1°C

HÖCHSTTEMPERATUR: + 37°C

MAXIMALE STEIGUNG: 12%



Unsere Route

Unsere Norwegen-Reiseroute. Erstellt mit Google Maps
Unsere Norwegen-Reiseroute. Erstellt mit Google Maps

Tag 0 - Anfahrt: Bevor wir überhaupt in Norwegen einreisen konnten, mussten wir bereits eineinhalb Tage in Auto und Fähre einrechnen. Von Süddeutschland bis Hirtshals waren es für uns etwa 1200km, die Fährtfahrt nach Kristiansand dauert etwa 3h. 

Tag 1 - Ankunft: Ausgangspunkt unserer dreiwöchigen Rundreise durch Südnorwegen war die Stadt Kristiansand. Von dort haben wir einen kurzen Abstecher Richtung Vennesla (etwa eine halbe Stunde Fahrt über die E9) gemacht, um die Tømmerrenna zu laufen. 

Tag 2 - Südlichster Punkt: Unser erster Stadtbummel führte uns nach Mandal, von dort ging es weiter ans Südkap und zum Lindesnes Fyr. 

Tag 3 - Kulturschocks: Bei Flekkefjord beginnt die Küstenstraße Nordsjøvegen (R44), welche über den Jøssingfjord mit den berühmten Helleren nach Egersund führt. Von pittoresker Schärenküste bis zu kargen Felsplateaus ist auf dieser Strecke alles dabei. Der eigentliche Kulturschock kam allerdings hinter Egersund, wo die abenteuerliche Fjordlandschaft in Jæren in landwirtschaftliche Nutzwiesen und sogar Dünen übergeht. Einen kurzen Stop haben wir am Sandstrand von Orre eingelegt, dann suchten wir uns einen Schlafplatz in der Nähe von Lauvvik. 

Tag 4 - Unter und über Wasser: Über den Ryfylketunnel fuhren wir von Stavanger nach Tau, um von dort den berühmten Ryfylkevegen (R13) in Richtung Røldal zu entdecken. Der Schwung über die Fährt zwischen Hjelmeland und Nesvik hat bis zum Schlafplatz in Lovra ausgereicht. 

Tag 5 - Gletscherpech und Fjordprobleme: Der richtig lange Fahrtag führte uns vom Ryfylkevegen (R13) nach Odda, mit einem Abstecher durch den Folgefonntunnel an den Bondhusgletscher am Hardangerfjord, zurück nach Odda und von dort in Ermangelung eines guten Schlafplatzes am Fjord weiterhin der R13 folgend den gesamten Sørfjord entlang bis nach Øvre Eidfjord. 

Tag 6 - Regenwetter am Wasserfall: Fahrpause-Tag. 

Tag 7 - Ab in die Hardangervidda: Ausgeruht fuhren wir die Nationale Touristenstraße über die Hardangervidda nach Geilo (Rv7) und von dort der R40 folgend zu unserem Schlafplatz auf der berühmten Hochebene. 

Tag 8 - Seeungeheuer suchen: Aufgrund der schlechten Wettervorhersage entflohen wir dem Gewitter in der Hardangervidda und fuhren über die R361 nach Seljord zum Seeungeheuer suchen. 

Tag 9 - Badetag: Intensivierung der Seeungeheuer-Suche.

Tag 10 - Zurück an die Hardangervidda: Um uns für einen frühen Start auf den Gaustatoppen zu platzieren, ging es von Seljord über die Rv37 nach Rjukan, zurück an den Rand der Hardangervidda. 

Tag 11 - In wärmere Gefilde: Nach der Wanderung zum Gaustatoppen nahmen wir die Rv37 bis Rauland. 

Tag 12 - Ins Kletterparadies: Über Land (Rv38, Rv45) und viele Serpentinen ging es über Dalen am Anfang des Telemarkkanals ins wunderschöne Setesdal. Genauer: Nach Valle, bekannt für den Lachsfluss Otra und das Kletterwunder Nomelandsfjellet. 

Tag 13 - Zelttag: Regenpause.

Tag 14 - Straße der Schafe: Über die Rv45 und den engen Lysevegen ging es für uns weiter nach Lysebotn. Dort nahmen wir nachmittags die Autofähre über den Lysefjord nach Lauvvik.

Tag 15 - Durch das Landesinnere: Obwohl das Sirdal in keinem der Reiseführer ausführlich beschrieben wurde, fuhren wir von Lauvvik die Rv45 bis nach Svartevatn und von dort weiter die R468 durch das Sirdal, bis wir unseren Schlafplatz kurz hinter Kvinesdal fanden. 

Tag 16 - Back to the start: Es folgten am Tag vor der Abreise ein kurzer Abstecher nach Kristiansand mit einem weiteren Abend in Vennesla am Ausgangspunkt unserer Reise.

Tag 17 - Dänemark: Die Fähre fuhr nachmittags, bei Haderslev in Dänemark legten wir über Nacht eine wohlverdiente und notwendige Pause ein.

Tag 18 - Deutsche Autobahnen: Schluss mit Urlaub.


Ein leckerlie: darum heißt unser Auto "Trollbo"

Unser Auto ist ein kleiner, weißer Mitsubishi Space Star. Für diejenigen, die dieses Auto nicht kennen: Stellt euch ein Bobby-Car vor und pustet es etwa auf die dreifache Größe auf. Dann habt ihr unseren kleinen Flitzer. Weil wir beide außer die zwei Hunde auch noch gerne Gepäck und Essen für uns alle vier mitnehmen wollten, haben wir dem Auto Dachträger sowie eine Dachtasche besorgt, in die immerhin etwa 320L hinein passen. Weil das Auto aber so klein und die Dachtasche in Relation dazu so riesig aussah und wir mit dem Schulranzenauto nach Norwegen, ins Land der Trolle also, gefahren sind, war uns klar, dass der Name des Autos etwas mit einem solchen zu tun haben musste. Wir haben einige Kombinationen ausprobiert, aber keine hat zu 100% gepasst. So lange jedenfalls, bis wir dieses wunderschöne Bild von unserem Space Star für unsere Fotoalben geschossen haben. In dem Moment war klar: Unser Mitsubishi ist ein Trollbo (Trollbo = Troll + Dumbo)! Wer von euch sieht sonst noch die Riesenohren des kleinen Elefanten?


Und hier findet ihr die ausführlichen Berichte

  • Unsere Vorbereitungen für den Norwegen-Urlaub findet ihr hier 
  • Interessiert an einer langen Autofahrt, Fähren und spontanen Planänderungen? Hier beschreiben wir unsere (holprige) Anfahrt [Tag 0]

Literatur

Der Dumont-Reiseführer von Südnorwegen: Möbius, M., Ster, A. (2022): Norwegen - der Süden. Ostfildern: DuMont Reiseverlag

Der Dumont-Reiseführer von Fjordnorwegen: Banck, M.H. (2019): Norwegen - das Fjordland. Ostfildern: DuMont Reiseverlag

Der lonely planet-Reiseführer von Norwegen: Ham, A., Butler, S., Wheeler, D. (2015): Norwegen. Ostfildern: Mairdumont

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